Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Nutzung des vNOC42-Portals der Keppler IT-Systems GmbH
1. Geltungsbereich
1.1Diese Bedingungen regeln die Nutzung des vNOC42-Portals der Keppler IT-Systems GmbH, Westerstr. 114–116, 28199 Bremen (nachfolgend „Anbieter“). Nutzer ist, wer im Portal ein Konto führt. Die Angaben zum Anbieter stehen im Impressum.
1.2Abweichende Bedingungen des Nutzers gelten nur, wenn der Anbieter ihnen in Textform zugestimmt hat. Das gilt auch dann, wenn der Anbieter seine Leistungen in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen vorbehaltlos erbringt.
1.3Das Angebot richtet sich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Schließt ausnahmsweise ein Verbraucher einen Vertrag, gelten zusätzlich die zwingenden Verbraucherrechte, insbesondere das Widerrufsrecht nach Ziffer 16.
2. Vertragsschluss
2.1Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Registrierung in Textform bestätigt. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht; der Anbieter kann eine Registrierung ohne Angabe von Gründen ablehnen.
2.2Der Nutzer muss volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig sein. Erlangt der Anbieter Kenntnis davon, dass ein Konto entgegen dieser Bestimmung geführt wird, löscht er es samt der darin erfassten Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
2.3Die Angaben bei der Registrierung müssen wahr und vollständig sein und aktuell gehalten werden. Der Anbieter kann im Einzelfall einen geeigneten Identitätsnachweis verlangen.
3. Leistungen des Anbieters
3.1Der Anbieter stellt dem Nutzer ein abgesichertes Konto im vNOC42-Portal bereit. Darin kann der Nutzer seine IT dokumentieren, sie mit Sensoren rund um die Uhr überwachen und die erhobenen Messwerte auswerten.
3.2Welche Grenzen und Merkmale der gewählte Tarif hat, ergibt sich aus der Preisseite in ihrer jeweils gültigen Fassung; sie ist Bestandteil des Vertrags.
3.3Der Anbieter schuldet den Betrieb des Portals - nicht den Betrieb der überwachten IT. Er beobachtet die Systeme des Nutzers nicht persönlich, greift nicht ein und beseitigt keine Störungen. Ob und wie auf eine Meldung reagiert wird, entscheidet allein der Nutzer. Rufbereitschaft, zugesicherte Reaktionszeiten oder ein betreuter Betrieb sind nicht Gegenstand dieses Vertrags und bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
3.4Benachrichtigungen per E-Mail und SMS gehören zu den kostenpflichtigen Tarifen. Der Anbieter versendet sie über Netze und Dienste Dritter und kann ihren Zugang beim Empfänger nicht gewährleisten.
4. Tarife und Grenzen
4.1Die Tarife unterscheiden sich in Grenzen - überwachte Systeme, Standorte, Benutzer - und in ihren Merkmalen. Objekte in der Dokumentation sind in allen Tarifen unbegrenzt.
4.2Ein überwachtes System ist eine Maschine mit eigenem Sensor: ein Server, ein Arbeitsplatz oder ein Gerät, das über eine Sonde abgefragt wird. Geräte, die die Netzsuche im Netz des Nutzers findet, zählen nicht als System.
4.3Ist eine Tarifgrenze erreicht, kann der Anbieter das Anlegen weiterer Sensoren, Standorte oder Benutzer verweigern, bis der Nutzer in einen größeren Tarif wechselt oder ein Zusatzpaket bucht. Bereits erfasste Daten bleiben davon unberührt.
4.4Zu den kostenpflichtigen Tarifen kann der Nutzer Zusatzpakete buchen, die die Grenze der überwachten Systeme um jeweils 25 erweitern; der Preis steht auf der Preisseite. Mehr Pakete gelten sofort und werden für den Rest des laufenden Vertragsjahres anteilig berechnet. Weniger Pakete werden zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit wirksam. Zusatzpakete verlängern und enden mit dem Vertrag, zu dem sie gebucht sind.
5. Kostenfreier Zugang
5.1Der kostenfreie Zugang hat keine Laufzeit und wird nicht abgerechnet. Er enthält keine Benachrichtigungen: Der Nutzer sieht Lagebild, Messwerte und Befunde vollständig, wird aber nicht von sich aus gewarnt.
5.2Ein Anspruch auf dauerhaften Fortbestand des kostenfreien Zugangs besteht nicht. Der Anbieter kann ihn mit einer Frist von drei Monaten in Textform ändern oder einstellen.
5.3Kostenfreie Konten, bei denen zwölf Monate lang weder eine Anmeldung noch eine Messung stattgefunden hat, kann der Anbieter löschen. Er kündigt das zuvor an die hinterlegte E-Mail-Adresse an und wartet 30 Tage ab.
6. Betreuung fremder Kunden
6.1In den IT-Tarifen darf der Nutzer die IT fremder Kunden mitbetreuen. Jeder betreute Kunde schließt seinen Nutzungsvertrag selbst, wählt seinen eigenen Tarif und wird selbst abgerechnet. Der IT-Tarif berechtigt zur Betreuung; er ersetzt nicht die Verträge der betreuten Kunden und begründet keine Abrechnung über den Nutzer.
6.2Die Betreuung entsteht erst mit der Freigabe durch den betreuten Kunden in seinem Konto. Er kann sie jederzeit ohne Angabe von Gründen und mit sofortiger Wirkung widerrufen. Welche Daten ein Betreuer sieht und welche nicht, weist das Portal vor der Freigabe aus.
6.3Der Nutzer stellt sicher, dass er zur Überwachung der Systeme seiner Kunden berechtigt ist.
6.4Datenschutzrechtlich bleibt der betreute Kunde Verantwortlicher und schließt die Vereinbarung nach Ziffer 14 selbst mit dem Anbieter. Der betreuende Nutzer ist gegenüber seinem Kunden eigener Auftragsverarbeiter und schließt mit ihm eine eigene Vereinbarung nach Artikel 28 DSGVO; der Anbieter ist daran nicht beteiligt. Ein Muster dafür stellt der Anbieter unverbindlich bereit.
7. Sensoren, Sonden und Netzsuche beim Nutzer
7.1Die Überwachung erfolgt durch Software, die der Nutzer auf seinen eigenen Systemen installiert (Sensor-Client), und durch Sonden, die er in seinem Netz betreibt. Installation, Betrieb und Aktualisierung dieser Software liegen beim Nutzer.
7.2Der Sensor-Client erhebt technische Betriebsdaten des Systems, auf dem er läuft - unter anderem Erreichbarkeit, Auslastung, Speicherplatz, Dienste, installierte Pakete, Netzkonfiguration, Systemzeit und Anmeldevorgänge. Welche Daten das im Einzelnen sind, ist in der Dokumentation des Clients beschrieben und im Portal einsehbar.
7.3Anmeldevorgänge und Inventardaten von Arbeitsplatzgeräten können personenbezogen sein und der Mitbestimmung unterliegen. Der Nutzer ist dafür verantwortlich, die erforderlichen Grundlagen zu schaffen - insbesondere die Beschäftigten zu informieren und, wo einschlägig, eine Vereinbarung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG zu treffen.
7.4Die Netzsuche darf der Nutzer nur in Netzen einsetzen, die er selbst betreibt oder für deren Untersuchung er beauftragt ist. Der Einsatz in fremden Netzen ist untersagt.
7.5Der Sensorschlüssel ist ein Zugangsmittel und geheim zu halten. Bei Verdacht auf Missbrauch tauscht der Nutzer ihn unverzüglich im Portal aus.
8. Pflichten des Nutzers
8.1Der Nutzer hält seine Zugangsdaten geheim, ändert sein Kennwort bei Verdacht auf eine Sicherheitsverletzung unverzüglich und unterrichtet den Anbieter, wenn sein Konto missbraucht wird.
8.2Der Nutzer ist für die Inhalte verantwortlich, die er in seinem Konto speichert, und hält die geltenden Rechtsvorschriften ein. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Konten auf Rechtsverstöße zu prüfen.
8.3Das Portal darf nicht in einer Weise genutzt werden, die seinen Betrieb beeinträchtigt - insbesondere nicht durch automatisierte Abfragen, die über die vorgesehene Nutzung hinausgehen.
8.4Verletzt der Nutzer diese Pflichten, ersetzt er dem Anbieter den daraus entstehenden Schaden und stellt ihn von Ansprüchen Dritter frei, soweit er die Pflichtverletzung zu vertreten hat.
8.5Der Nutzer erhält Rechnungen, Vertragsunterlagen und technische Mitteilungen elektronisch - per E-Mail oder als Download im Portal. Er hält seine E-Mail-Adresse aktuell; für Nachrichten, die eine veraltete Adresse nicht erreichen, haftet der Anbieter nicht.
9. Verfügbarkeit und Leistungsstörungen
9.1Der Anbieter betreibt das Portal mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, schuldet aber keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Ausfälle von Strom, Netz, Hard- oder Software sowie Ereignisse außerhalb seines Einflussbereichs können den Zugriff vorübergehend einschränken.
9.2Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter, soweit möglich, vorher an und legt sie in verkehrsarme Zeiten. Dringende Arbeiten zur Abwehr von Störungen oder Sicherheitsrisiken kann er jederzeit ausführen.
9.3Vorübergehende Einschränkungen begründen weder eine Minderung noch ein Recht zur außerordentlichen Kündigung. Über Störungen von längerer Dauer unterrichtet der Anbieter die Nutzer über die hinterlegte E-Mail-Adresse.
10. Preise und Zahlung
10.1Es gelten die Preise der Preisseite in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung. Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, die auf der Rechnung gesondert ausgewiesen wird.
10.2Kostenpflichtige Tarife werden nach Wahl des Nutzers für ein Jahr oder für einen Vertragsmonat im Voraus abgerechnet. Bei monatlicher Zahlung erhöht sich der Preis um 10 %; die Vertragslaufzeit nach Ziffer 11 bleibt davon unberührt. Die Zahlweise wird bei Vertragsschluss gewählt und kann zum Beginn eines neuen Vertragsjahres geändert werden.
10.3Die Rechnung wird als PDF per E-Mail versandt und im Bereich „Konto“ des Portals bereitgestellt. Sie ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen.
10.4Gezahlt werden kann per Überweisung oder PayPal. Welche Zahlungsarten zur Verfügung stehen, weist der Anbieter im Portal aus; er kann weitere Zahlungsarten anbieten. Gebühren, die dem Anbieter durch eine abgelehnte Zahlung oder ein Rückbuchungsverfahren entstehen, kann er dem Nutzer in Rechnung stellen; bei wiederholten Zahlungsstörungen kann er die angebotenen Zahlungsarten einschränken.
10.5Ist der Nutzer länger als 30 Tage in Verzug, kann der Anbieter das Konto nach vorheriger Mahnung sperren. Während einer Sperre werden keine Messwerte erhoben und keine Benachrichtigungen versandt.
11. Laufzeit, Wechsel und Kündigung
11.1Kostenpflichtige Verträge laufen ein Jahr und verlängern sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens 30 Tage vor Ablauf gekündigt werden. Der Anbieter weist mindestens 60 Tage vor Ablauf auf die bevorstehende Verlängerung hin.
11.2Gekündigt wird über die Schaltfläche im Bereich „Konto“ des Portals oder in Textform, etwa per E-Mail an info@keppler.de. Der kostenfreie Zugang kann jederzeit gekündigt werden.
11.3Ein Wechsel in einen größeren Tarif ist jederzeit möglich. Der Restwert des laufenden Jahres wird anteilig angerechnet; das neue Vertragsjahr beginnt am Tag des Wechsels.
11.4Ein Wechsel in einen kleineren Tarif oder in den kostenfreien Zugang wird zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit wirksam und ist bis 30 Tage vor deren Ablauf zu erklären.
11.5Endet ein gekündigter kostenpflichtiger Vertrag, wird das Konto im kostenfreien Zugang weitergeführt; die erfassten Daten bleiben erhalten, gebuchte Zusatzpakete entfallen. Mit dem Ende des kostenfreien Zugangs wird das Konto gesperrt.
11.6Das Recht beider Seiten zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
12. Änderungen der Leistungen, Preise und Bedingungen
12.1Der Anbieter darf Funktionen des Portals ändern, erweitern oder einstellen, wenn dies dem technischen Fortschritt dient, rechtlich geboten ist oder Missbrauch verhindert, und soweit der Nutzer dadurch nicht schlechter gestellt wird als vereinbart. Wesentliche Einschränkungen kündigt der Anbieter zwei Monate vorher an; der Nutzer kann in diesem Fall zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
12.2Preisänderungen wirken frühestens zur nächsten Vertragslaufzeit und werden spätestens mit dem Hinweis auf die Verlängerung mitgeteilt. Der Nutzer kann wie unter Ziffer 11 beschrieben kündigen.
12.3Änderungen dieser Bedingungen teilt der Anbieter in Textform mit. Sie gelten als angenommen, wenn der Nutzer nicht binnen sechs Wochen widerspricht; auf diese Wirkung weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Nutzer, kann jede Seite zum Ende der laufenden Laufzeit kündigen.
13. Haftung
13.1Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
13.2Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten - solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf das für ein Vertragsjahr gezahlte Entgelt.
13.3Der Anbieter haftet nicht dafür, dass eine Störung im System des Nutzers erkannt oder eine Benachrichtigung rechtzeitig zugestellt wird. Die Überwachung ersetzt weder eine Datensicherung noch die eigene Vorsorge des Nutzers.
13.4Für den kostenfreien Zugang haftet der Anbieter nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
13.5Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
14. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
14.1Der Anbieter verarbeitet die Daten des Nutzers nach der Datenschutzerklärung.
14.2Soweit im Konto personenbezogene Daten Dritter verarbeitet werden - etwa Anmeldevorgänge auf Arbeitsplatzgeräten oder Kontaktdaten in der Dokumentation —, ist der Nutzer Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter. Es gilt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung; dort sind auch die eingesetzten Unterauftragnehmer benannt. Auf Verlangen stellt der Anbieter eine unterzeichnete Ausfertigung.
14.3Portal und Messwerte werden in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union betrieben (AWS European Sovereign Cloud, Region Brandenburg).
15. Datenexport und Vertragsende
15.1Der Nutzer kann die Daten seines Kontos jederzeit im Bereich „Konto“ als Archiv herunterladen. Es enthält die Dokumentation, die Messwerte, das Inventar, die Wächter, das Journal, die Rechnungen und die verschlüsselten Felder im Klartext. Daten-Tresore sind ebenfalls enthalten, jedoch verschlüsselt - sie lassen sich nur mit dem Passwort öffnen, das der Nutzer selbst vergeben hat. Vor einer Kündigung wird das empfohlen.
15.2Nach Wirksamwerden einer Kündigung bleibt das Konto 30 Tage lang gesperrt bestehen; danach löscht der Anbieter die Daten vollständig, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Nach der Löschung besteht kein Anspruch auf Herausgabe.
16. Widerrufsrecht für Verbraucher
16.1Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Gegenüber Unternehmern besteht kein Widerrufsrecht.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Keppler IT-Systems GmbH, Westerstr. 114–116, 28199 Bremen, info@keppler.de, Telefon +49 421 59630721) mittels einer eindeutigen Erklärung - etwa ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail - über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Leistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Widerruf erbrachten Leistung entspricht.
17. Schlussbestimmungen
17.1Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
17.2Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Bremen ausschließlicher Gerichtsstand.
17.3Erklärungen nach diesen Bedingungen bedürfen mindestens der Textform.
17.4Der Anbieter nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil und ist dazu auch nicht verpflichtet (§ 36 VSBG).
17.5Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.